May 17 2010

Der Niederbauen ist der bessere Zugerberg

Heute war wiedermal fliegen angesagt!

Es war zwar nicht das Hammer-Wetter, aber das beste, was Petrus in den letzten zwei Wochen zu bieten hatte. Es war Nord-WInd angesagt. Also gingen Marco und ich nach Emmetten an den Niederbauen. Vielleicht reichs ja zum ein bisschen soaren. Am Startplatz sah es recht gut aus. Schirm auslegen…ins Gurtzeug steigen….einklinken….und…..jetzt dreht der Wind…..super. Es hatte die perfekte Aufwindstärke von Westen her. Na gut…fliegt trotzdem! Aber mit soaren war nix. Marco versuchte sein Glück westlich bei der Bergnase beim Standard-Schlauch. Er konnte sich gerade so halten. So flogen wir raus, um unsere Schnell-Abstiegstechniken zu verfeinern. Dann gings zum 2. Mal rauf. Der Westwind ist noch ein bisschen stärker geworden. Hm..ich war nicht so motiviert zum fliegen, als ich die Windfahne sah. Der erste Flug war beim rausfliegen recht rumpelig. Na dann, wenns unbedingt sein muss…

Marco hat schon vorher immer zum Niederbauen-Kulm-Westhang rübergeschaut. Er kam auf die Idee, wir könnten doch da hoch laufen. Der Hang war schön zum Wind gerichtet. Da können wir soaren! Also kämpften wir uns durch den letzten Schnee…oder Pflotsch! den Berg hinauf. Etwa in der Hälfte sind wir an einem geeigneten Startplatz angekommen. Wir machten uns bereit. Die Schirme konnte man im Wind aufziehen. Leider rutschten Sie auf dem steilen Schneehang immer wieder ab. Ich versuchte mein Glück nachdem Marcos Schirm wieder verblasen wurde. Mein Vario fing sofort an zu piepsen. Cool! Ich schaute zu Marco, der nach unten verschwand. Es ging zuerst nur auf einem kleinen Band rauf. Ich habe vor dem “Startplatz” ein bisschen Höhe gemacht. Jetzt ist Marco auch gestartet und beginnt auch zu soaren. Dann fliegt er Richtung Norden zur Felswand. Leider gehts dort nur runter und er verabschiedet sich. Um beim Startplatz wieder Anschluss zu finden, ist er schon zu tief. Ich habe nun den Startplatz ca. 100m überhöht und das Vario pieps immernoch! Dann schaue ich mal wo Marco ist. Er kämpf sich mühsam Richtung Emmetten. Wegen dem Wind steht er fast in der Luft. Ich zog noch ein paar Schleifen und peilte dann den offiziellen Startplatz an. Vielleicht gehts ja dort besser vorwärts. Zuerst steigts noch recht weit. Dann bewege ich mich mit einem Nullschieber und etwa 3km/h zur Bergstation. Ca. 100m vor dem Startplatz musste ich auch raus, weil mier die Höhe ausging. Irgenwann war ich dann auch aus dem WIndband raus und es ging besser vorwärts. Ich hatte sogar noch eine schöne Höhe über dem Landeplatz zum runtersauen.

Der Niederbauen ist der bessere Zugerberg!

So kamen wir doch noch zum soaren und haben das Beste aus diesem Montag gemacht!
 

Gruzzl

Marcob

El San Germano

 Der heilige Marco


Apr 18 2010

Mehr als nur warme Luft

Was für ein geiler Tag!

Momentan habe ich gerade “Semesterferien” und deshalb den ganzen Samstag frei. Ich wollte schon immer raus aus dem Engelbergertal und mal was anderes sehen. So entschlossen wir uns schliesslich für einen Ausflug ins Wallis. Am Samstag war dann um 6.10Uhr aufstehen angesagt. Mit noch etwas eingeschränktem Sichtfeld suchte ich noch die letzen Sachen zusammen. GPS, Vario, Funk, Thermounterwäsche, Schal, Handschuhe, Fotoapparat….Gleitschirm, Gurtzeug, Quickoutummontierwerkzeug…. ich hoffte an alles gedacht zu haben und machte mich mit dem Auto auf den Weg Richtung Zug um Stefan vom GCL abzuholen. Zusammen fuhren wir nach Kriens, wo wir Marco trafen. Von dort aus gings weiter Richtung Andermatt, wo wir in den Zug umstiegen, um dann durch den Furka ins Wallis zu gondeln. Die Fahrt dauerte 1h20min. Eine gute Gelegenheit, um das Briefing zu machen. Schliesslich fuhren wir mit dem Zug mehr oder weniger die gesamte Flugstrecke ab. Ich bekam von den beiden Streckencracks wertvolle Tipps, wo es gut ist zum fliegen, und wo man besser nicht hinfliegt. Und Ruckzuck waren wir in Fiesch. Es hingen schon die ersten Schirme über der Fiescheralp. Also nichts wie rauf. Ich besorgte mir noch zwei Getränkeflaschen für den Flug. Am Startplatz war schon ein Riesen-Getümmel. Als wir ankamen, sahen wir gerade noch den Heli-Urs starten. WIr waren also nicht die einzigen Flachland-Indianer, die den Weg ins Wallis gefunden haben.

Ich breitete meinen Strecken-Traktor aus und verstaute meine Sachen im Gurtzeug. Sturmhaube auf, Vario an, GPS Tracking an….und los! Der Start war ganz leicht. Es gab einen schönen gleichmässigen Aufwind. 200m vor dem Startplatz zeigten dutzende Gleitschirm den Startschlauch an. Na gut…da gehen wir auch mitdrehen. Es fing recht schnell an zu steigen. Mein GPS zeigte 3.5m/s an! Geil! Nach 15min im Startschlauch war ich bereits auf 3200m angekommen! Ein Blick richtung Norden…da müsste der Aletschgletscher sein. Und da war er auch. Eine riesengrosse, schöne, weisse Fläche….leider. Man erkannte gar nicht, dass das der Gletscher war. Also wenn dies der Konkordia-Platz ist, dann muss das dort oben die Jungfrau sein, dort der Mönch und ganz rechts der Eiger. Einfach obergeil, dieses Panorama! Im Südwesten sieht man sogar das Matterhorn! OK…weiter mit fliegen. Ich habe mir vorgenommen für den Anfang mal das Goms etwas hoch zu fliegen. Mal schauen wie weit ich komme. Also los…erste Talquerung rüber nach Bellwald. Drüben angekommen hab ich sofort wieder Anschluss gefunden und konnte wieder aufkurbeln. Geil…das geht ja gratis. Man kann genau voraussagen wo die Schläuche zu finden sind. Über den Kreten und bei den Schneekanten gehts immer rauf. Mal aufdrehen bis es nicht mehr geht. Piepiepiepiepiepiep! Bei 3500m war die Basis. Wow diese Aussicht hier! Jetzt sah ich schon den Furkapass. Ist ja gar nicht so weit. Also los…weiter Richtung Osten! So flog ich von Krete zu Krete und hoppelte so immer tiefer ins Goms hinein. Auf dieser Strecke müsste man Verkehrsschilder aufstellen. Überall Gleitschirme. Einmal ist mir ein weisser Hochleister entgegen gekommen. Den hab ich erst verdammt spät gesehen. Zum Glück die Hauptfarbe von meinem Schirm ein leuchtendes rot. Als ich bei Münster wieder am aufdrehen war, sah ich 100m über mier Marco mit seinem Streckenschirm und seinem Liegestuhl. So trifft man sich wieder! :) Wir haben uns im Startschlauch aus den Augen verloren. Ich habe ihn dabei beobachtet, wie er wild mit den Händen herumruderte. Wie ich im nachhinein erfuhr, war das um die Hände aufzuwärmen. Mal schauen ob ich zu ihm aufschliessen kann. So versuchte ich an Ihm dran zu bleiben. In den Schläuchen gelang das auch ziemlich gut und ich hatte das Gefühl sogar ein klein wenig schneller zu steigen als er. Aber bei den Talquerungen hat er mich immer wieder abgehängt. Östlich von Münster kam dann wieder so eine Talquerung. Nach etwa der Hälfte bemerkte ich, dass weiter vorne gar keine anderen Schrime mehr zu sehen waren. Das gefiel mir nicht. Weil mein Traktor nicht mit der Gleitleistung von Marcos Aspen 2 mithalten konnte, entschloss ich mich umzukehren und zurück zum letzten Schlauch zu fliegen. Scheisse wo ist der hin. Ich bin schon viel tiefer als vorhin. Und überhaupt, mein Vario war nur noch am pfeiffen….Sinkalarm. Kacke! War das etwa schon die Grimselschlange, die mich in den Arsch biss? Ich versuchte zurück an die nächste Krete zu gelangen. Aber ich hab schon zu viel Höhe verloren und fand keinen Anschluss mehr. Zu nah ans Gelände wollte ich nicht. Innerhalb von 15min hab ich knapp 2000m verbraten. Im nachhinein gesehen bin ich wohl einfach zu übermütig geworden und einfach mal drauflosgeflogen. Bei einer Talquerung umzukehren war auch nicht die beste Idee. Naja…ich bin dann in Reckingen gelandet und dort zum Bahnhof, um mit dem Zug zurück nach Fiesch zu gelangen. Erst nach der Landung merkte ich, wie kaputt ich eigentlich war. Die dünne Höhenluft, der Wind und die Sonne setzen einem recht zu. Ich musste 20min auf den Zug warten. In dieser Zeit sah ich drei Piloten, die genau am selben Ort versoffen sind wie ich. Naja…ich war also nicht der einzige.

In Fiesch machte ich mich wieder auf den Weg zur Talstation. Dort sass Bruno auf der Bank. Die Welt ist schon klein. Wir fuhren zusammen rauf und gingen zuerst mal etwas trinken. Es kam uns etwas spanisch vor, dass keine Gleitschirm in der Luft mehr zu sehen waren. Ich hab dann kurz mit Stefan telefoniert. Er meinte das starten jetzt kein Problem sei. Nur bei der Landung sollten wir uns etwas in acht nehmen. Wir gingen also rüber zum Startplatz und machten uns wieder Startbereit. Jetzt war der Aufwind viel heftiger. Beim Rückwärts-Starten hats mich 2x um die flasche Seite ausgedreht….ok, Abbruch, nochmal. Danach gings los. Der Startplatzschlauch stand immernoch. Hm…wo wollte ich eigentlich hinfliegen? Mal gemütlich ein bisschen beim Startplatz rumgegurkt und das Skigebiet ein bisschen genauer angeschaut. Ich könnte doch den Gletschter nochmal anschauen gehen. Also los…aufkurbeln. Leider gings nicht mehr so hoch wie am Morgen. Aber ich bin dann mal auf 3000m nach hinten geflogen. Hat ganz knapp nicht gereicht um den ganzen Gletscher zu sehen. Wie weiter? Marco hat sich noch immer nicht gemeldet. Das heisst, er war immernoch bei seinem ersten Flug. Mittlerweile schon ca. 5h! Also entschied ich mich hier in der Gegend noch ein bisschen rumzukurven. Ich flog rüber zur Bettmeralp. Nun wurde es langsam kühl und ich bekam durch die aufrechte Sitzpositon auch langsam etwas Rückenschmerzen. Ich beschloss mich mal Richtung Landeplatz zu orientieren. Wegen dem Talwindsystem in Fiesch entschied ich mich für den Landeplatz in Lax. Der war mitten im Haupttal und riesengross. Jetzt merkte ich erst wie stark der Ostwind eigentlich war. Ich kam noch mit 16-19km/h voran. Ob das wohl reicht?? Ich legte mir einen Plan B zurecht und hielt einfach mal drauflos. Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiip….Sinkalarm…..Kacke….Als ich nochmal über einen Westhang flog gings wieder ein bisschen rauf. Das muss reichen! Und es reichte. Ich kam ca. 400m über dem Landplatz an. Eigentlich eine schöne Höhe zum runtersauen. Aber ich war schon ziemlich müde und so entschloss ich mich, Flugschul-mässig gemütlich runter zu kurven. Es war dann doch nicht so gemütlich wie geplant. Unten herrschte immernoch starker Talwind. Als ich durch die Konvergenzschicht von Ost- in den Talwind kam, hat es mich ein paar mal so richtig durchgeschüttelt. Der Landeanflug war auch recht Turbulent und ich war froh als ich heil auf dem Boden ankam. Was für ein geiler Tag! Ich packte meinen Schirm zusammen und ging zum Bahnhof, der sich gleich neben der Landewiese befand. Scheisse…Zug um 5min verpasst. Der nächste fuhr in einer Stunde. Naja…Gleitschirm auf den Boden und ein bisschen “sünnele”.  Kurz bevor der Zug kam, klingelte mein Handy. Marco war nun auch gelandet! Nach ca. 6h!!!! Er hat seinen ersten 100km Flug geschafft!!!!! Geil! Herzliche Gratulation! Wir verabredeten uns in Fiesch am Bahnhof. Er kam von Brig her mit zwei andere Piloten im Auto. Danach gabs noch das verdiente Landebier! Schlussendlich nahmen wir den Zug zurück nach Andermatt, wo wir das Auto geparkt hatten.

Es war ein rundum gelungener Tag mit herrlichem Wetter, super Panorama und obergeilen Flügen! Z Wallisch isch äbä scho hüere güet! Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug dorthin! Hoffentlich treffen wir dann wieder so einen Hammertag!

Hier noch ein paar Impressionen:

 Aletschgletscher

 

 Vor der ersten Talquerung nach Bellwald

Aufkurbeln

Highway

Marco mit seinem Aspen

3500m (links neben dem A-Gurten-Leinenschloss sieht man ganz klein das Matterhorn : )

Panorama

Die kleine Wiese oben in der Mitte ist der Landeplatz Lax
 

GPS-Track Flug 1

Höhenprofil Flug 1

GPS-Track Flug 2

Höhenprofil Flug 2

 

Gruss Marcob


Jan 18 2010

Zurück aus Chile

Einige von euch hab ich beim fliegen in der Kälte schon getroffen und für die anderen, ja wir, d.h. Brigitte, Pascal und ich sind erholt in den Schweizer-Alltag zurück gekehrt.

Wir hatten eine Hammer Zeit in Iquique, flogen fast (Hangover) jeden Tag und liessen es uns so richtig gut gehen. Wir haben eine Menge guter Leute kennengelernt und ich denke jeder hat auf seine weise neue (Flug-)Erfahrungen gesammelt. “ja au d`brigitte hed jetzt mal so richtig eis ufs Dach übercho und de Pascal müend ier sälber frage :-)”

Da ich nicht der geborene “Berichteschreiber” bin, hab ich einfach mal eine Galerie mit unseren Fotos erstellt. Ich denke die Fotos sagen mehr als ein schlecht geschriebener Bericht von mir :-) Wir haben auch noch etwas Videomaterial welches ich aber zuerst noch bearbeiten muss. Leider ist die GoProHD Kamera erst nach Chile bei uns angekommen. Gezwungenermassen habe ich viele Aufnahmen mit der POV gemacht, wenn ich aber mit den Aufnahmen vom letzten Weekend, welche ich mit der GoPro gemacht habe, vergleiche, dann kommt mir das “kotz….n”!

Schaut selbst: GoProHD-Test Brändle

Ich bin überwältigt, was die GoPro-Leute aus diesem “Kästlein” zaubern ist einfach genial!!!

Ach ja, mein Beamer muss so oder so frisch gepackt werden und der Octane ist so krass und unkontrolliert geradeaus geflogen, da hab ich halt den Hebel gezogen :-))

Also, viel Spass mit den Fotos und bis bald….. Retito


Dec 8 2009

Chile 2009

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und somit stehen auch unsere lange erwarteten Ferien vor der Tür. Am Samstag sagen wir dem

“Weihnachtskonsumterrordumusstnochgeschekekaufenfressendafressendortusw…”

good bye und fliegen ab nach Chile.

Jeweils am Morgen sind wir in etwa hier zu finden…

…essen, (be)trinken, schlafen, landen und so weiter tun wir hier….

…am Nachmittag gehen wir dann auf den grossen Spielplatz….

…und am Abend beim chillen sieht es nicht selten so aus…

Wir wünschen schöne Festtage und freuen uns euch im neuen Jahr wieder zusehen.

Reto, Brigitte und Pascal


Oct 29 2009

Chapada, Bahia, Brasil

Hey Leute!
Nachdem ich seit sieben Wochen, jeden Tag (ja, wirklich jeden!) gearbeitet habe, hab ich mir 5 Tage frei genommen um hier in Brasilien mal ein bisschen fliegen.

Nach fast 3 Stunden Fahrt über brasilianische Strassen, (besser als jede Achterbahn) kamen wir in Sta. Terezinha, im Landesinnern von Brasilien, genau gesagt in der Chapada an. Hier gibt es Hügel. Und da kann man Fliegen. Wir wohnten bei Carolinha, der mehrfachen Weltrekordhalterin im Cross Country Fliegen aus Brasilien. Der Hügel, ist ihr Hausberg und es ist ihr schon öfter gelungen, von hier aus, weit mehr als 200km weit zu fliegen. Sage und Schreibe 400müM liegt der Startplatz, und 200müM ist da auch schon die Pampa in der man landen kann. Der Flug ohne Thermik, na ja, dauert ein vielfaches kürzer als das Auslegen.
Wir wollten also auf diesen Hügel fahren. Da es in der Nacht zuvor geregnet hat, und die Brasiliander den Sinn von Kurven in Bergstrassen nicht verstehen, kamen wir gar nicht hoch auf den Berg. Die Steigung schafte unser Autööli einfach nicht. Frustriert gingen wir Churasco essen. Danach versuchten wir es nochmal. Ob jetzt wirklich die Strasse trockener war, oder ob es an dem vielen Fleisch lag das wir gegessen haben weis ich nicht so genau, aber diesmal schafften wir es, und kamen zum Startplatz. Brasilianische Gleitschirmstartplätze: was ganz besonderes! Man stelle sich vor, eine Schneise, auf einem Hügel, mitten im Busch, 6m breit, 8m lang, mit Teppich ausgelegt und an jeder Ecke ein Windsack. Nicht das der Schirm noch schmutzig wird…
So, die Zeit war gekommen, und ja, ich wollte endlich fliegen. Ich machte mich parat, legte meinen Epsilon auf den Teppich, zog auf und hüpfte ins unbekannte. Der Flug endete nach gut 3 Min, auf einer Pferdeweide. Gut… und jetzt, warte ich, bis mich irgendwer hier holt.
Die andern beiden kamen kurz nach mir und fanden glücklicherweise auch keine Thermik. (Erleichterung pur, ist doch etwas spziell als Now Body mit einem Fluglehrer und einem Cross Country Piloten unterwegs zu sein).
Wir fuhren nochmal auf den Berg. (Die nicht fliegenden Frauen fuhren das Auto den Hügel runter, was ich ja viel gefährlicher fand als fliegen.) Auch diesmal Startete ich als erste. Ich fand gleich Thermik und soarte gemütlich am und über dem Hügel umher. Die Aussicht war toll, endlich war ich mal wieder in der Luft. Ohne Brasilianische Dauerbeschallung. Ruhe, Freihet, ach ist Fliegen schön.
Nach einer Stunde, stellte die Thermik ab. Die Sonne war am untergehen, als ich zum zweiten mal an diesem Tag in der Pferdeweide landete. Ich packte mein Zeug noch, bevor es dunkel wurde, und wir fuhren zurcük zur Poussada.