Thriller 22
Nun ja, eigentlich war ich ja sehr zufrieden mit dem F-Gravity… Dummerweise habe ich aber vor einem Monat den Thriller20 von U-Turn getestet. Was geschah nach dem Test? Ich fliege nun den 22er Thriller… Warum und was ich von diesem Schirm halte möchte ich hier kurz erläutern…
Meine Vorbelastung mit Freestylern ist folgende:
1 Jahr Octane FLX (250 Flüge)
9 Monate mit F-Gravity (180 Flüge )
wenige Flüge mit anderen Freestylern (Nikita2 19m^2, Rolling, Instinct XS)
Startgewicht: 110kg.
Thriller20:
Ich hab den Thriller20 in 6 Flügen testen können. Fazit: Erstaunlich guter Mix aus Dynamik und Sicherheit. Heli’s sind sehr einfach zu fliegen. Das Vorschiessverhalten ist ähnlich wie beim 22er F-Gravity. Lediglich bei der Dynamik geht dieser Schirm brutal ab. Bei den Asy-Sats hat’s mir fast den Kopf abgerissen… Das Handling des Schirms ist sehr präzise. Er reagiert bei den Abrissmanövern sowie bei den dynamischen Manöver nahezu verzügerungsfrei auf sämtliche Steuerinputs. Ich hab mich während allen Manövern sehr wohl gefühlt. Beim Stall merkt man die geringe Dämpfung des Schirmes sehr gut, selbst beim Abkippen nach hinten muss man ihn sauber führen. Thermikfliegen konnte ich leider nicht mit dem 20er.
Bild: 22er beim Start
Thriller22:
Ich hab mich schlussendlich für den 22er Thriller entschieden. Warum? Weil dieser Schirm für mich bei weitem genug Dampf hat und bei den Abrissmanövern deutlich einfacher zu fliegen ist. Ausser beim Heli hab ich an die 30 Versuche gebraucht, bis er mir sauber gelang. Der Trick dabei ist dasss man die vorwärtsfliegende Seite nicht ganz frei geben darf (Siehe Video weiter unten). Warum das so ist weiss ich noch nicht, aber der Heli funktioniert so einwandfrei und sehr gut beherrschbar. Der Heli ist im Vergleich zum 20er nicht schwieriger, einfach anders. Zum Thermikfliegen ist der Schirm ein Traum. Die Leistung ist zwar nicht überragend im Vergleich zu einem Streckenschirm, aber dank dem sehr präzisen verzögerungsfreien Handling ist das Zentrieren genial! Ich konnte im Tessin und an der Brändlen gut mit den grossen Schirmen mithalten. Die ersten Rhytmic-Sat versuche gingen erstaunlich gut. Der Schirm klappt fast nie ein, wird vermutlich an den Stäbchen an der Eintrittskante liegen…
Meiner Meinung nach ist der 22er Thriller bestens als Freestyler geeignet. Ich finde ihn von der Beherrschbarkeit her sicherer als den F-Gravity. Wie er so ist wenn er einem mal um die Ohren fliegt kann ich noch nicht beurteilen, wird sich aber demnächst sicher zeigen
Naja, lange Rede kurzer Sinn: Ich bin wieder verliebt… ;-):
Video:

